| 1963 | "Marburger Konferenz": Die Vorsitzenden der bibliothekarischen Verbände der Bundesrepublik Deutschland schließen auf einem Treffen in Marburg eine Kooperationsvereinbarung. |
| 1967 | Nach Beitritt der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken wird die "Marburger Konferenz" umbenannt in "Deutsche Bibliothekskonferenz" (DBK). |
| 1985 | Helmut Sontag, amtierender DBK-Präsident und Vorsitzender des DBV, veröffentlicht seine Vorschläge zu einer weitreichenden "Konzentration bibliothekarischer Verbandsarbeit". |
| 1988 | DBV und die bibliothekarischen Personalvereine schließen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, die DBK in eine neue Einrichtung zu überführen. |
| 1989 | Am 20. September in Heidelberg löst sich die DBK auf und konstituiert sich die "Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände" (BDB). Elmar Mittler (Göttingen) wird zum Sprecher der BDB gewählt. |
| 1994 | Birgit Dankert löst Elmar Mittler im Sprecheramt ab. |
| 1995 | Eine Arbeitsgruppe erarbeitet den Entwurf einer Satzung mit dem Ziel, die BDB in das Vereinsregister einzutragen. |
| 1997 | Nach dem Beitritt des damaligen Deutschen Bibliotheksinstituts (DBI) und der Einkaufszentrale für Bibliotheken (ekz) findet am 14. März in Dortmund die Gründungsversammlung der "Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände e.V." statt. |
| 2000 | BDB und die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI) veranstalten den 1. gemeinsamen Leipziger Kongress für Bibliothek und Information im Mai. Auf der Schlussveranstaltung wird Birgit Dankert aus ihrem Amt als Sprecherin verabschiedet. Georg Ruppelt wird neuer Sprecher der BDB. |
| 2002 | BDB schließt mit der Bertelsmann Stiftung einen Kooperationsvertrag über die Durchführung des gemeinsamen Projektes „Bibliothek 2007“. |
| 2003 | Die BDB richtet den IFLA-Weltkongress in Berlin aus. |
| 2004 | Auf dem 2. gemeinsamen Leipziger Kongress für Bibliothek und Information im März wird der Beitritt der DGI zur BDB mitgeteilt. Mit seinem Inkrafttreten am 1. Juli wird die BDB umbenannt in "Bibliothek & Information Deutschland (BID) - Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V." . Neue Satzung. |
| 2005 | BID und Vertreter einzelner Bibliotheken berichten auf der öffentlichen Anhörung der Enquete „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages über die Situation des Bibliothekswesens. Im Vorfeld der Bundestags-Neuwahlen im Herbst 2005 legt BID den im Bundestag vertretenen Parteien „Wahlprüfsteine“ vor, die von allen Parteien beantwortet werden. |
| 2006 | Am 1. April übernimmt Barbara Lison die Funktion als BID-Sprecherin von Georg Ruppelt. Zum Abschluss seiner sechsjährigen Amtszeit erscheint die Publikation „Aufbruch als Ziel – BID und Bibliothek 2007“. |
| 2007 | BID richtet im März den 3. Leipziger Kongress aus. Motto „Information und Ethik“. Auf dem Kongress wird der deutsche „Code of Ethics“ veröffentlicht. |
| 2008 | Erarbeitung der Imagebroschüre "21 gute Gründe für gute Bibliotheken". |
| 2009 | Der langjährige Geschäftsführer Helmut Rösner geht in Ruhestand. Zum 1. April übernimmt Dr. Monika Braß die Geschäftsführung der BID. |
| 2010 | Vom 15. bis 18. März findet der 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek unter dem Motto "Menschen wollen Wissen - Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv" statt. Zum 1. April wird Prof. Dr. Claudia Lux Nachfolgerin von Barbara Lison im Amt der BID-Präsidentin. |
| 2011 2012 |
BID veröffentlicht ein Positionspapier zur Medien- und Informationskompetenz. Die Anliegen der Bibliotheken und Informationseinrichtungen werden in den Zwischenbericht der Enquetekommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestages aufgenommen. Prof. Dr. Claudia Lux legt aufgrund eines beruflichen Wechsels nach Katar ihr Amt als BID-Präsidentin zum 31. März 2012 nieder. Am 15. Juni 2012 wird Herr Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen zum kommissarischen BID-Präsidenten gewählt. |