Plattform Öffentliche Bibliotheken
Mitglieder:
Dr. Claudia Lux (DBV) –Vorsitz, Herr Dr. Carl (AG Bibliotheken der KMK), Juliane Funke (Senatsverwaltung Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin), Henner Grube (ekz-bibliotheksservice), Brigitte Krompholz-Roehl (Stadtbücherei Göttingen), Herr Dr. Meyer (Deutscher Städtetag), Jürgen Seefeldt (DBV, Landesbüchereistelle Rheinland-Pfalz),
Prof. Dr. Konrad Umlauf (Humboldt-Universität Berlin).
Die Plattform tagte 1998 - 2003 dreimal im Jahr und diskutierte konzeptionelle und inhaltlich politische Positionen der öffentlichen Bibliotheken. Sie trug die Inhalte und Ergebnisse dieser Diskussionen über die Verbandstagungen in die berufliche Öffentlichkeit.
Themen Herbst 1998 - Herbst 1999:
- Diskussionen um Perspektiven und Entwicklungen der Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland
- Publikationen zur Lobbyarbeit der Öffentlichen Bibliotheken
- Vorträge und Diskussionen zu aktuellen bibliothekspolitischen Themen für die öffentlichen Bibliotheken
- Mitwirkung und Vertretung Öffentlicher Bibliotheken im Verbandsbereich
Themen Herbst 1999 - Sommer 2000
In diesem Zeitraum lag der Schwerpunkt in der Diskussion um die Ehrenamtlichkeit und bei der Unterstützung der Position des DBV-Papiers zu Freiwilligenarbeit. Die Plattform will darauf hinwirken, dass in der Lobbyarbeit eine differenzierte Haltung zu diesem Thema vertreten wird. Die Plattform beteiligte sich bei der Gestaltung eines Seminars zum Bürgerengagement im Mai 2000, welches das difu ( Deutsches Institut für Urbanistik) in Berlin für Verwaltungspersonal aus den Städten des Deutschen Städtetags organisierte. Es waren Öffentliche Bibliotheken im Programm vertreten, die ihre Erfahrungen mit Freiwilligenarbeit einbringen konnten. Konrad Umlauf publiziert dazu einen Bereicht in BuB.
Themen 2001 - 2003
Einen weiteren wichtigen Aspekt sah die Plattform in der Lobbyarbeit für die Entwicklung der Öffentlichen Bibliothek zum "Medienhaus" mit einer stärkeren Öffentlichkeitsarbeit für die vielfältigen Medien der Bibliothek, damit der Blick der Politiker sich nicht länger einseitig auf die Buchausleihe orientiert. Die Veranstaltung beim Kongress in Leipzig behandelte dieses Thema. Als aktuelles Thema diskutierte die Plattform die Bürgermitwirkung und Integration in den Kommunen durch die kulturellen Aktivitäten der Öffentlichen Bibliotheken. 2001 wird eine gemeinsame Veranstaltung der Plattform mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) geplant, die eine berufliche Qualifizierung zum Lernberater für selbstorganisiertes Lernen anbieten wollen.
Durch frühere Projektentwürfe wie Lernstadt des dbi, Qualifizierungsbedarf der New Book Economy und Konzepte wie "lebenslanges Lernen" in einigen Öffentlichen Bibliotheken ergibt sich eine gute Basis für die Kooperation.
Die Plattform ÖB verstand sich bisher als ein Fachgremium der BDB für Öffentliche Bibliotheken. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern des Öffentlichen Bibliothekswesens und der Länder und der kommunalen Spitzenverbände. Sie wurde gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen des Öffentlichen Bibliotheken der alten und neuen Bundesländer zu verbessern. Seit mehreren Jahren bemühte sie sich, die Träger der Öffentlichen Bibliotheken in neuer Weise anzusprechen - z.B. durch Tagungen und Publikationen. Angesichts der gegenwärtigen Situation im deutschen Bibliothekswesen und des Projekts "Bibliotheken 2007" schlug die Plattform ÖB eine Neuorientierung ihrer eigenen Arbeit vor. Diese ist in dem "6-Punkte-Konzept" (Stand: Februar 2003) niedergelegt:
Plattform Öffentliche Bibliotheken
6-Punkte-Konzept (Stand: Februar 2003)
Präambel
Die Plattform ÖB versteht sich bisher als ein Fachgremium der BDB für ÖB. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern des Öffentlichen Bibliothekswesens und der Länder und der kommunalen Spitzenverbände. Sie wurde gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen des Öffentlichen Bibliotheken der alten und neuen Bundesländer zu verbessern. Seit mehreren Jahren bemüht sie sich, die Träger der Öffentlichen Bibliotheken in neuer Weise anzusprechen - z.B. durch Tagungen und Publikationen. Angesichts der gegenwärtigen Situation im deutschen Bibliothekswesen und des Projekts "Bibliotheken 2007" schlägt die Plattform ÖB eine Neuorientierung ihrer eigenen Arbeit vor.
- Die BDB-Plattform stärkt die spartenübergreifende Lobbyarbeit der BDB für das deutsche Bibliothekswesen. Dafür baut sie ein Kommunikationsnetzwerk von Entscheidungs- und Meinungsträgern auf, das in die BDB-Strukturen integriert ist.
- Sie konzentriert sich in der Startphase auf das Ansprechen von Politikern und Referenten der Parteien sowie Vertretern parteinaher Stiftungen und Journalisten, und zwar mit bundesweiter Bedeutung.
- Die Plattform fördert die politische Diskussion über die Optimierung des deutschen Bibliothekswesens, seine Strukturen und Einrichtungen. Die jeweiligen Themen ergeben sich aus dem Stand der innerhalb der BDB geführten politischen Debatte, die auch durch die Arbeit der Plattform angeregt werden soll.
- In der Startphase steht das Thema "Bibliotheken 2007" im Vordergrund. Darüber hinaus sind Themen wie Sammlung deutscher Drucke, Deutsche Internetbibliothek wichtige Aufhänger.
- Im Mittelpunkt der Arbeit der Plattform stehen Einzelgespräche. Entscheidungs- und Meinungsträger sollen als Verbündete, Förderer und Berater gewonnen werden. Durch die Einladung zu Tagungen und Kongressen erhalten diese Persönlichkeiten ein Forum. Die BDB vergrößert damit den Kreis einflussreicher Multiplikatoren für ihre bibliothekspolitische Arbeit.
- Die Auswahl der künftig in der Plattform vertretenen Einrichtungen obliegt dem BDB-Vorstand.